Lösungshilfen für Tintenmarkierprobleme

14.) Symptom: Der Tintenmarkierer erzeugt Punkte während eines Luftstosses oder die Tinte fliesst aus der Patrone, obwohl der Schalter auf 'SETUP' gestellt ist (betrifft nur pneumatische Tintenmarkierer)

Ursache a): Die Luftschläuche vom Controller zum Tintenmarkierer sind nicht richtig angeschlossen.
Solution a): Schließen Sie den ROTEN LUFTSCHLAUCH an die Tintenpatrone und den BLAUEN LUFTSCHLAUCH an den Shuttle-Mechanismus an.

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15.) Symptom: Tinte fliesst von der Patronenoberseite zurück (betrifft nur Filament-Tintenmarkierer)

Hinweis: Das Zurückfließen von Tinte kann vielerlei Ursachen haben. Möglicherweise ist das Problem auf eine Kombination der nachfolgend genannten Ursachen zurückzuführen.

Ursache a): Die Temperatur der Tinte ist zu niedrig.
Lösung a): Erhöhen Sie die Umgebungstemperatur im Tintenmarkierbereich. Xandex empfiehlt bei rückfließender Tinte eine Umgebungstemperatur von mindestens 70o F (21o C) im Tintenmarkierbereich. Werden die Patronen unter 21o C gelagert, sollten Sie ihnen vor Beginn der Tintenmarkierung Zeit zur Anpassung an die Umgebungstemperatur \ geben.

Ursache b): Die Markiergeschwindigkeit ist zu schnell.
Lösung b): Verringern Sie die Geschwindigkeit der Tintenmarkierung. Bei rückfließender Tinte sollte die Markiergeschwindigkeit, falls möglich, sechs Punkte/Sekunde nicht überschreiten.

Ursache c): Die Tintenpatrone wurde geöffnet und ist länger in Gebrauch als es der von Xandex empfohlene Zeitraum für einen gleichmäßigen Tintenfluss vorsieht.
Lösung c): Verwenden Sie Patronen nicht länger als von Xandex empfohlen.

Weitere Informationen: Informationen zu der für einen einheitlichen Tintenfluss empfohlenen Gebrauchsdauer der von Ihnen eingesetzten Tinten finden Sie im jeweiligen Abschnitt des Betriebshandbuchs für Patronen (PDF).

Ursache d): Das Kolbenanschlagmodul wird nicht verwendet (5-mil-Anwendungen mit DieMark-1). Für 5-mil-Anwendungen muss die Kolbenbewegung beschränkt werden, um einen Tintenrückfluss zu verhindern und eine gleichbleibend gute Markierungsleistung zu gewährleisten.
Lösung d): Erwerben und installieren Sie das Kolbenanschlagmodul. Stellen Sie es auf 1,25 Drehungen unter dem Maximalwert ein, um den Kolbenausschlag zu begrenzen.

Weitere Informationen: Siehe auch das Datenblatt zum Kolbenanschlagmodul.

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16.) Symptom: Um den Tintenpunkt bilden sich Ringe

Ursache a): Der Zeitraum zwischen der Markierung des Wafers und der Hitzebehandlung ist zu lang (betrifft nur Tinten der 699x-Serie von Markem).
Lösung a): Xandex empfiehlt die Aushärtung von Wafern, die mit 699x-Tinten von Markem markiert wurden, innerhalb von zwei Stunden nach erfolgter Markierung. Unter bestimmten Umständen, zum Beispiel bei starker Luftzufuhr oder hohen Temperaturen, können sogar zwei Stunden zwischen der Markierung und der Aushärtung bereits zu lang sein.

Ursache b): Die Tinte ist vor der eigentlichen Ofentrocknung zum Teil bereits bei niedriger Temperatur (zwischen Raumtemperatur und 50° C) ausgehärtet.  In bestimmten Situationen härten die Randbereiche der Tintenpunkte bereits bei niedrigen Temperaturen aus. Werden teilweise ausgehärtete Tintenpunkte im Ofen erhitzt, zieht sich das noch flüssige Innere des Punkts zusammen und verursacht einen Ring.
Lösung b): Verkürzen (oder verlängern) Sie den Zeitraum, den die Wafer niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind. Wenn Sie einen Hot-Chuck verwenden, passen Sie die Chuck-Temperatur an oder verzichten Sie auf den Einsatz eines Hot-Chucks. Die 699x-Tinten von Markem sind nicht für die Verwendung in einem Hot-Chuck ausgelegt.

Ursache c): Die Substratoberfläche, auf welche die Punkte aufgebracht werden, ist porös oder rauh (auf mikroskopischer Ebene). In einigen Fällen kann ein Kapillar- oder Chromatographieeffekt Lösungsmittel aus dem Tintentropfen ziehen und einen Ring zurücklassen.
Lösung c): Falls möglich, sollten Sie dafür sorgen, dass die Oberfläche möglichst gleichmäßig ist.

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17.) Symptom: Die Punkte sind torusförmig (Loch in der Mitte)

Ursache a): Die Tintenpunkte waren erst teilweise ausgehärtet, als sie bereits weiteren Verarbeitungsschritten ausgesetzt wurden. Der mittlere, noch ungehärtete Bereich der Punkte wurde entfernt und nur der gehärtete, äußere Teil blieb zurück.
Lösung a): Verlängern Sie die Aushärtezeit und/oder erhöhen Sie die Behandlungstemperatur.

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18.) Symptom: Die Tintenpatrone läuft aus

Ursache a): Die Hauptführung der Tintenpatrone ist nach der Vorbereitung nicht eingerastet (betrifft nur Filament-Systeme).
Lösung a): Wenn die Hauptführung nach der Vorbereitung nicht eingerastet ist, kann am oberen O-Ring Tinte a uslaufen. Lesen Sie die Vorbereitungsanweisungen auf der Patronenverpackung und rasten Sie dementsprechend die Hauptführung ein. Bei sehr starkem Auslauf sollten Sie die Patrone auswechseln.

Ursache b): Die Gummidichtung am Luftschlauchanschluss der Patrone fehlt (betrifft nur pneumatische Systeme).
Lösung b): Montieren Sie den Dichtungsring.

Ursache c): Die Tintenpatrone ist defekt oder wurde aufgrund unsachgemäßer Behandlung während der Vorbereitung beschädigt.
Lösung c): Tauschen Sie die Patrone gegen eine neue Patrone aus. Schicken Sie die verdächtige Patrone zur Überprüfung und einem eventuellen Garantieaustausch an Xandex zurück.  


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19.) Symptom: Die Punktgrösse schwankt (zwischen den Patronen)

Ursache
a): Aufgrund nicht kontrollierbarer Unterschiede in der Herstellung kann es beim Austausch einer Patrone zu leichten Schwankungen der Punktgröße kommen.
Lösung a): Nach der Vorbereitung und dem Einbau einer neuen Patrone sollten Sie einige Testpunkte auf einem nicht mehr benötigten Wafer setzen und die Z-Höhe des Tintenmarkierers anpassen, bis die gewünschte Punktgröße erreicht ist. Üblicherweise genügt eine Anpassung im Bereich zwischen 0,0254 mm und 0,05 mm in eine Richtung, um den Unterschied in der Punktgröße der beiden Patronen auszugleichen.

Weitere Informationen: Siehe auch Die Punktgröße ist uneinheitlich

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