Lösungshilfen für Tintenmarkierprobleme

20.) Symptom: Die Tinte erscheint dickflüssiger als üblich

Ursache
a):  Die Punktgrößeneinstellung am pneumatischen Controller wurde verändert (betrifft nur pneumatische Systeme).
Lösung a):  Ändern Sie die Punktgrößeneinstellung wieder auf den Normalwert.

Ursache b):  Der Luftdruck am pneumatischen Controller ist zu niedrig (betrifft nur pneumatische Systeme).
Lösung b):  Stellen Sie den Luftdruck am pneumatischen Controller auf 70 ±10 psi. Verwenden Sie diese Einstellung für alle Controller außer dem Z-motorisierten Controller, für den Sie 80 ± 5 psi einstellen.

Ursache c):  Das Punktgrößen-Potentiometer ist defekt (betrifft nur pneumatische Systeme). Führen Sie Diagnosetest B durch, wie im Abschnitt "Controller-Diagnose" des Betriebshandbuchs beschrieben. Bewegen sich die Testergebnisse nicht innerhalb der Spezifikation, wenden Sie sich umgehend an den Xandex-Kundenservice.
Lösung c): Tauschen Sie das Punktgrößen-Potentiometer aus.

Ursache d): Die Tinte wird auf eine Oberfläche mit ungewöhnlich niedriger Oberflächenspannung aufgebracht.  Je nach Art des Materials können Ausbreitungsverhalten und Größe des Tintentropfens stark variieren.
Lösung d): Verwenden Sie eine andere Patronengröße und/oder eine Tinte mit niedrigerer Viskosität. Wenn Sie eine DieMark-2-Patrone verwenden, erhöhen Sie die Größeneinstellung, um die kleineren Punkte auszugleichen.

Ursache e): Die Umgebungstemperatur im Tintenmarkierbereich ist niedriger als üblich. Die Viskosität (Dicke) der Tinte erhöht sich bei niedrigeren Temperaturen. Eine höhere Viskosität führt zu kleineren Tintenpunkten. Optimale Ergebnisse erhalten Sie bei einer Umgebungstemperatur von 67o und  77o F (19,5 - 25o C).
Lösung e): Erhöhen Sie die Umgebungstemperatur auf den empfohlenen Temperaturbereich. Wenn Sie die Patronen bei einer Temperatur von unter 67o F (19,5o C) lagern, sollten Sie ihnen vor Beginn der Tintenmarkierung Zeit zur Anpassung an die Umgebungstemperatur geben.

Ursache f): Die Viskosität der Tinte hat den Spezifikationsbereich überschritten. Unter normalen Umständen und solange die Patronen das Verfallsdatum nicht überschritten haben, ist diese Ursache unwahrscheinlich. Bei einigen Tinten kann es aber zur Änderung der Viskosität kommen, wenn sie während des Transports extremen Temperaturen ausgesetzt waren.
Lösung f): Schicken Sie einige Patronen zur Überprüfung und einem eventuellen Garantieaustausch an Xandex zurück.

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21.) Symptom: An der Nadelspitze sammelt sich Tinte (Tropfenbildung)

Ursache a):
Die Vorbereitung der Tintenpatrone wurde übertrieben. Bei der Verwendung von (pneumatischen) DieMark-2-Patronen darf die Vorbereitung nur so lange dauern, bis an der Nadelspitze ein kleiner Tropfen Tinte erscheint. Bei DieMark-1-Patronen (Filament) darf die Hauptführung auf keinen Fall länger als eine Minute auf und ab bewegt werden (Schritt 2 der Verpackungsanleitung).
Lösung a): Befreien Sie die Nadel von überschüssiger Tinte, indem Sie sie mit einem fusselfreien Tuch abwischen oder die Nadel vorsichtig abstreichen. Setzen Sie anschließend die Tintenmarkierung fort.

Weitere Informationen: Weiterführende Informationen finden Sie in den Abschnitten zur Vorbereitung und Installation von Patronen im Betriebshandbuch für Patronen (PDF).

Ursache b): Der Tintenmarkierer wurde mehrere Male ausgelöst ohne Tinte abzugeben. Dieser Umstand ist auf eine zu hohe Z-Einstellung während der Installation und Einrichtung einer neuen Patrone zurückzuführen. Eine mögliche Ursache ist auch ein falsch eingestellter Kantensensor, wodurch der Tintenmarkierer auch dann ausgelöst wird, wenn sich die Patrone gar nicht über dem Wafer befindet.
Lösung b): Befreien Sie die Nadel von überschüssiger Tinte, indem Sie sie mit einem fusselfreien Tuch abwischen oder die Nadel vorsichtig abstreichen. Setzen Sie anschließend die Tintenmarkierung fort.

Ursache c): Die Tintenpatrone ist defekt (betrifft nur pneumatische Systeme). Wenn die Tropfenbildung auch nach Überprüfung aller bisher genannten Ursachen nicht abgestellt werden kann, handelt es sich möglicherweise um einen Patronendefekt. Bei einer defekten Patrone tritt zwischen dem Teflon- und dem Metallteil der DieMark-2-Nadel Tinte aus.
Lösung c): Tauschen Sie die Patrone gegen eine neue aus. Schicken Sie die defekte Patrone zur Überprüfung und einem eventuellen Garantieaustausch an Xandex zurück.  

Ursache d): Das Kolbenanschlagmodul wird nicht oder unsachgemäß verwendet (betrifft nur DieMark-1-Patronen mit 5-mil).
Lösung d): Montieren Sie das Kolbenanschlagmodul und stellen Sie es auf 1,25 Drehungen unter dem Maximalwert ein. Befreien Sie die Nadel von überschüssiger Tinte, indem Sie sie mit einem fusselfreien Tuch abwischen oder die Nadel vorsichtig abstreichen. Setzen Sie anschließend die Tintenmarkierung fort.

Weitere Informationen:  Siehe auch das Datenblatt zum Kolbenanschlagmodul.

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22.) Symptom: Während der Markierung spritzt Tinte auf einen benachbarten Chip

Ursache a):
Die Tintenpatrone ist leer.
Lösung a): Tauschen Sie die Patrone gegen eine neue aus.

Ursache b): In der Tinte befinden sich Luftblasen (betrifft nur pneumatische Systeme). Dieses Problem tritt manchmal bei einer neuen Patrone während der ersten eintausend Tintentropfen auf.
Lösung b): Geben Sie die ersten eintausend Punkte auf einem Test-Wafer aus. Danach sollte das Patroneninnere frei von Luftblasen sein.

Ursache c): Das Teflonröhrchen (DieMark-2) oder das Filament (DieMark-1) an der Nadelspitze ist abgenutzt oder verschlissen. Wenn sich an der Nadelspitze oder am Filament Rillen bilden, kann dies die Ursache für das Verspritzen von Tinte sein.
Lösung c): Tauschen Sie die Patrone gegen eine neue aus. Achten Sie darauf, dass die Z-Höhe korrekt eingestellt ist, um ein Abnutzen der Nadelspitze oder des Filaments zu verhindern.

Ursache d): Das Lösungsmittel der Tinte ist verdunstet, was zur teilweisen Aushärtung der Tinte an der Nadelspitze geführt hat. Diese Ursache ist wahrscheinlich, wenn der Tintenmarkierer längere Zeit nicht verwendet wurde. Die Verdunstung von Lösungsmittel beeinflusst die Viskosität der Tinte an der Nadelspitze. Die Tinte haftet mehr und spritzt daher leichter.
Lösung d): Befreien Sie die Nadelspitze von überschüssiger Tinte, bevor Sie den Tintenmarkierer nach einer längeren Ruhezeit wieder in Betrieb nehmen. Wischen Sie dazu die Nadel mit einem Tuch ab, dass zuvor in DieMark Ink Remover oder Aceton getränkt wurde.

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23.) Symptom: Während der Markierung breiten sich Tintenpunkte auf benachbarte Chips aus

Ursache
a):  Die Punktgrößeneinstellung am pneumatischen Controller ist zu hoch eingestellt (betrifft nur pneumatische Systeme).
Lösung a):  Verringern Sie die Punktgrößeneinstellung.

Ursache b):  Der Luftdruck am pneumatischen Controller ist zu hoch (betrifft nur pneumatische Systeme).
Lösung b):  Stellen Sie den Luftdruck am pneumatischen Controller auf 70 ±10 psi. Verwenden Sie diese Einstellung für alle Controller außer dem Z-motorisierten Controller, für den Sie 80 ± 5 psi einstellen.

Ursache c):  Sie verwenden eine zu große Patrone.
Lösung c):  Wechseln Sie zu einer kleineren Patronengröße.

Ursache d):  Das Punktgrößen-Potentiometer ist defekt (betrifft nur pneumatische Systeme). Führen Sie Diagnosetest B durch, wie im Abschnitt "Controller-Diagnose" des Betriebshandbuchs beschrieben. Bewegen sich die Testergebnisse nicht innerhalb der Spezifikation, wenden Sie sich umgehend an den Xandex-Kundenservice.
Lösung d): Tauschen Sie das Punktgrößen-Potentiometer aus.

Ursache e): Die Tinte wird auf eine Oberfläche mit ungewöhnlich hoher Oberflächenspannung aufgebracht.  Je nach Art des Materials können Ausbreitungsverhalten und Größe des Tintentropfens stark variieren.
Lösung e): Verwenden Sie eine andere Patronengröße und/oder eine Tinte mit höherer Viskosität. Wenn Sie eine DieMark-2-Patrone verwenden, verringern Sie die Größeneinstellung, um das Punktwachstum auszugleichen.

Ursache f): Die Umgebungstemperatur übersteigt den auf der Patronenverpackung angegebenen Maximalwert (oder ist höher als die übliche Betriebstemperatur). Die Viskosität der Tinte sinkt bei höheren Temperaturen. Eine niedrigere Viskosität führt zu größeren Tintenpunkten. Falls möglich, sollte die Temperatur für die Lagerung und Tintenmarkierung unter 77o F (25o C) liegen.
Lösung f): Sorgen Sie für die Einhaltung der Lager- und Markiertemperatur: Lagerung = 50o-77o F (10-25o C). Markierung = 67o-77o F (19,5-25o C).

Ursache g): Die Viskosität der Tinte ist unter den angegebenen Bereich gefallen. Unter normalen Umständen und solange die Patronen das Verfallsdatum nicht überschritten haben und korrekt gelagert und verwendet wurden, sollte dies nicht geschehen. Bei einigen Tinten kann es aber zur Änderung der Viskosität kommen, wenn sie während des Transports extremen Temperaturen ausgesetzt waren.
Lösung g): Schicken Sie einige Patronen zur Überprüfung und einem eventuellen Garantieaustausch an Xandex zurück. 

Ursache h): Die Chipoberfläche ist von kleinen Kanälen durchzogen. Die in diesen Kanälen wirkende Kapillarkraft zieht die Tinte von einem Chip zum nächsten.
Lösung h): Platzieren Sie den Tintentropfen an einer anderen Stelle auf dem Chip. Verringern Sie wenn möglich die Punktgröße (verwenden Sie eine kleinere Patrone und/oder eine kleinere Punktgrößeneinstellung).

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